Habe mir heute in den Nachrichten angehört was sich 2008 alles ändert.
Mir als Verkäferin sind da natürlich gleich die neuen Öffnungszeiten aufgefallen. Statt den bisherigen 66 Stunden,darf man nun 72 Stunden den Laden öffnen. Das heißt wir können bis 21 Uhr unter der Woche geöffnet haben, und am Samstag bis 18 Uhr. Ach ja, und während der WM "darf" man auch Sonntags von 12 - 18 Uhr öffnen. Danach wurden Passanten auf der Strasse befragt, was sie davon halten und ob sie die langen Öffnungszeiten auch ausnutzen werden?! Mehr als die Hälfte hat dies verneint.
Aber mal ganz ehrlich, dass sind genau die, die dann um 20:55 ins Geschäft kommen, weil sie noch was ganz wichtiges vergessen haben.
Ich finde es nicht o.k. nicht nur weil ich im Handel arbeite, und wahrscheinlich 70% im Handel arbeitende Frauen Mütter sind, die lieber die Kinder um 19 Uhr ins Bett bringen anstatt sich die Beine in den Bauch stehen zu müssen. Die Öffnungszeiten die wir haben reichen vollkommen aus. Was ich um 19 Uhr noch nicht besorgt habe, brauch ich auch nicht, und dass Geld wird ja auch nicht mehr.
Mit den 3% Lohnerhöung kann ich mir auch nicht mehr kaufen als vorher.
Mich würde wirklich mal die Meinung aller Österreicher interesieren.


ich gehöre zu den Personen, welche so lange Öffnungszeiten nicht brauchen. Ich gehe immer ca. 17-18 Uhr einkaufen und plane natürlich auch im Voraus, damit ich nix vergesse. Mir persönlich würden Öffnungszeiten bis 18 Uhr vollkommen reichen... k.A. was die "Erfinder" der noch längeren Öffnungszeiten sich dabei gedacht oder damit bezweckt haben. Mehr Leute gehen dadurch doch nicht einkaufen oder?
Ich kenne jedoch einen Bekannten, welcher sich "beschwert" hat, dass am 01.01. kein Laden auf hatte und er somit "hungern" musste... da kann ich nur sagen: Männer!
Liebe Grüße,
Maja
Ersmal willkommen auf meinem kleinen Blog.
Die sogenannten "Erfinder" dieser tollen neuen Öffnungszeiten sind ja unsere Politiker, die sich den Kopf darüber zerbrechen, wo man den Menschen noch mehr Geld aus den Taschen ziehen könnte. Wenn sie heute wenigstens mal mit den Löhnene ordentlich hinaufgehen würden, würde alles schon ganz anders aussehen, sie sollten generell darauf achten, dass jeder für die Arbeit die er leistet auch dem entsprechend entlohnt wird. Ich kann eins sagen, die Löhne die im Handel gezahlt werden, liegen weit unter dem was man dafür leisten muß. Flexibilität bis ans äußerste, Frauen mit Kindern sind nicht überall erwünscht: " Wer kann auf das Kind denn aufpassen wenn es krank ist?" Solche Fragen kriegt man beim Einstellungsgespräch gestellt! Ja wer soll den daheim bleiben wenn das Kind krank ist - logischerweiße die Mutter, denn gerade da brauchen sie die Mamis am meisten!! Wenn man dann wieder in die Firma kommt, kann man sich die vorwurfsvollen Gesichter anschaun.
Aber was soll man denn machen? Am Ende des Jahres hört man dann immer: " Dieses Jahr lief sehr gut, aber nächstes Jahr muß noch mehr gehen!"
Toll, das ist motivierend!!!
Aber nun zu etwas lustigen: MÄNNER!!!
Männer und einkaufen, dass ist auch eine Sache für sich. Nie haben sie Zeit und Lust dafür, aber wehe es fehlt dann etwas was er sich eingebildet hat. Und wenn man einen Mann einkaufen schickt, weil es halt wirklich nicht anders geht, dann schreibt man ihm folgenden Einkaufszettel:
Kartoffeln ( Pfanni, für Kartoffelsalat)
Eier ( Größe M)
Wurst ( Salami, Extra)
Käse ( Traungold)
Säfte ( Cola)
Milch ( in der Kühlung)
......
jaja, das stärkere Geschlecht hat ja soviel zu denken!!!!
Würd mich freuen wieder mal von dir zu hören!
Liebe Grüße
daniela
Alle sollen noch mehr, noch länger und noch günstiger Arbeiten, zumal ich bezweifle das die Mitarbeiter an der Front gut verdienen.
In Zukunft sollen auch die Mütter unser Kinder bis 21:00 Uhr arbeiten und dann nachts nach Hause fahren. Was wieder vergessen wird.. Die meisten haben kein eigenes KFZ. Aber ob die Manager auf sowas Rücksicht nehmen weiss ich nicht.
Ich bin gespannt ob es in Österreich mal einen Streik aller Handelsangestellten gibt. Vielleicht würde das etwas bewirken!
Was kann passieren wenn man die Basics vergisst?
Hier ein aktueller Fall:
Quelle:
http://www.salzburg.gv.at/aktuell/lkorr-aktuell/lkorr-aktuell-4.htm
(LK) Gestern, Mittwoch, 2. Jänner, wurde der Landessanitätsdirektion eine Häufung von Fällen von Hepatitis-A-Erkrankung mit bisher 13 Erkrankten bekannt. Der Ausbruch lässt sich bis Ende November 2007 zurückverfolgen. Das gab Landessanitätsdirektor Dr. Christoph König heute bekannt.
Nach wiederholten Arzt- und Krankenhauskontakten aufgrund der unspezifischen Symptome wurde bei einem Mann, der nunmehr als Indexperson gilt, eine akute Hepatitis A (infektiöse Leberentzündung) diagnostiziert. Wegen der späten Diagnose arbeitete der Mann in der Fleischabteilung eines Lebensmittelbetriebes mit kleinen Unterbrechungen bis zum Ausbruch der Krankheit, also auch in den hoch infektiösen 14 Tagen vor der unverkennbaren klinischen Symptomatik. Wo die Indexperson die Infektion erworben hat, ist bisher nicht bekannt, wiederholte Kontakte zu Menschen aus Serbien könnten eine Erklärung liefern.
Den zwölf weiteren an Hepatitis A Erkrankten sind entweder enge soziale Kontakte zur Indexperson oder – als einzige Gemeinsamkeit – der Einkauf im Sparmarkt in Salzburg, Paracelsusstraße 26, gemein. Dieser Supermarkt, der die Waren von Spar bezieht, wird als eigener Betrieb von einem selbstständigen Kaufmann geführt. Eine Überprüfung des Marktamtes der Stadt Salzburg ergab an Ort und Stelle einen zeitgemäßen Stand der Lebensmittelhygiene und keinen Hinweis auf eine nicht sorgfältige Betriebsführung. Nach der gestrigen nachmittäglichen Sperre der Lebensmittelabteilung bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse aller Angestellten wird heute, Donnerstag, darüber entschieden, ob der Betrieb wieder geöffnet werden kann. Die Entscheidung darüber liegt bei der Abteilung 1 des Magistrates der Stadt Salzburg (Allgemeine und Bezirksverwaltung) beziehungsweise dem Marktamt und Gesundheitsamt.
Hepatitis A ist hoch ansteckend
Die bisherige Ausbreitung der Hepatitis A unter den Kontaktpersonen und Kunden des Lebensmittelmarktes macht zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung folgende Informationen erforderlich:
Die Hepatitis A, eine virale Leberentzündung, ist eine hoch ansteckende Krankheit, die durch persönlichen Kontakt (Kontakt- oder Schmierinfektion) oder über Lebensmittel (kontaminiertes Wasser, verunreinigte Gebrauchsgegenstände, besonders häufig auch über Muscheln und Austern oder mit Fäkalien gedüngtes Gemüse und Salate) übertragen wird. Für einen lebensmittelbedingten Ausbruch bestehen im konkreten Fall keine Anhaltspunkte.
Die Inkubationszeit vor Ausbruch der Symptome beträgt zwischen 14 und 60 Tagen, zumeist zirka ein Monat. Besonders bei Kindern verläuft die Infektion häufig ohne erkennbare Symptome, die unspezifischen gastrointestinalen Symptome wie Magenschmerzen und Krankheitsgefühl können leicht übersehen werden. Nach der Inkubationszeit stellen sich Fieber, Bauchschmerzen, Juckreiz, Gelenks- und Gliederschmerzen und in vielen Fällen eine Gelbfärbung der Skleren (das Weiße der Augen) und der Haut ein sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl, das Wochen bis Monate anhalten kann. In der Phase der akuten Erkrankung liegen eine Lebervergrößerung und häufig auch eine Milzvergrößerung vor. Die Hepatitis A kann beim Erwachsenen auch dramatisch verlaufen und vor allem bei Vorgeschädigten in einem von 1.000 Fällen zum Tode führen. Die Hepatitis A neigt nicht zum Chronischwerden, sondern heilt im Allgemeinen folgenlos aus. Es entsteht eine lebenslange Immunität. Die Durchseuchung ist in den westlichen Ländern nach dem 2. Weltkrieg extrem zurückgegangen, das heißt, im Allgemeinen sind ohne aktive Impfung nur die Geburtenjahrgänge vor 1945 durch eine zumeist durchgemachte Hepatitis A geschützt.
Ein Sonderproblem ist die Virusausscheidung in den 14 Tagen vor Ausbruch der klinischen Symptomatik. Nach dem Auftreten des Ikterus (der Gelbfärbung), der häufig auch zum Juckreiz der Haut führt, klingt die Infektiösität durch die Ausscheidung von Viren im Stuhl innerhalb einer Woche ab.
Besonders wichtig: Saubere Hände
Aus diesen Gegebenheiten leiten sich folgende Empfehlungen ab:
Alle Kontaktpersonen und alle Kunden des Sparmarktes Paracelsusstraße 26 in Salzburg-Schallmoos, die in der Zeit 14 Tage vor dem 27. November 2007 sowie in der Zeit danach möglicherweise sekundär kontaminierte Lebensmittel eingekauft haben, werden aufgefordert, besonderes Augenmerk auf die Händehygiene zu legen und sich besonders zu beobachten, ob eventuelle Vorzeichen dieser infektiösen Erkrankung auftreten. Sofern der Kontakt mit infektiösen Personen beziehungsweise infektiösem Material nicht länger als 14 Tage zurückliegt, wird eine aktive Impfung gegen Hepatitis A (Havrix 1440) im Abstand von sechs Monaten empfohlen. Das "Hineinimpfen" in die Inkubationszeit schadet nicht.
Kontaktpersonen und Kunden, die unspezifische Symptome wie Oberbauchschmerzen, auffallende Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Übelkeit, Gliederschmerzen, Gelenksschmerzen, metallischen Geschmack im Mund, erhöhte Temperatur beziehungsweise Fieber, Durchfall feststellen, sollen umgehend den Hausarzt zur weiteren Diagnostik kontaktieren. Fachliche Informationen erteilt auch das Gesundheitsamt.
Dieser extrem belastende Vorfall zeigt wiederum, dass Personen, die in Lebensmittel verarbeitenden und Lebensmittel in Verkehr bringenden Betrieben sowie in der Gastronomie arbeiten, unbedingt eine Hepatitis-A-Impfung durchführen lassen sollen, weil sie damit nicht nur sich selber und den Betrieb, in dem sie arbeiten, schützen, sondern auch als mögliche Überträger und Infektionsquelle ausscheiden. Die aktive Impfung gegen Hepatitis A, die nach zweimaliger Verabreichung mindestens 20 Jahre, möglicherweise sogar lebenslang schützt, ist bei allen Hausärzten und Betriebsärzten erhältlich, erklärte Dr. König abschließend. M2-56
Lg
Dominik
Daniela